Rengay

Das Rengay (ein Kettengedicht)

Der Erfinder dieser Gedichtform, in Anlehnung an die japanische Renku-Dichtung,
ist der Amerikaner Garry Gay
Aus dem Namen des japanischen Kettengedichts Renga und dem Nachnamen Gay
entstand die neue Wortschöpfung Rengay.
Die Struktur des Rengay besteht aus 6 abwechselnd 3-zeiligen und 2-zeiligen Strophen.
Diese sind durch ein zentrales Thema oder Bild verbunden und von 2 oder 3 Partnern (A&B&C) geschrieben.
Jeder Vers sollte dabei fähig sein für sich allein zu stehen (Haiku-Qualität der Strophen).

Zwei-Autoren(A&B&C)-Rengay:
A-3-zeilig • B-2-zeilig • A-3-zeilig • B-3-zeilig • A-2-zeilig • B-3-zeilig
Drei-Autoren(A&B&C)-Rengay:
A-3-zeilig • B-2-zeilig • C-3-zeilig • A-2-zeilig • B-3-zeilig • C-2-zeilig

Literatur:

 Garry Gay:
Claudia Brefeld:
 Deutsche Haiku-Gesellschaft e.V.